Brieftaubensport

Der Brieftaubensport besteht aus Wettflügen mit Flugdistanzen von 80 bis 600 – manchmal sogar bis 1000 Kilometern. Woche für Woche treten Tauben aus dem Gebiet einer Reisevereinigung gegeneinander an. dabei werden sie gemeinsam an einem „Auflassort“ freigelassen und finden von dort aus nach Hause. Dabei erreichen sie Spitzengeschwindigkeiten bis zu 120 km/h. Bei der Ankunft am Heimatschlag wird durch einen kleinen Chipring, den die Taube trägt, eine Antenne ausgelöst und die Ankunftszeit im sogenannten Konstatiergerät festgehalten. Am Abend des flugtages werden dann die Geräte aller Züchter ausgelesen und mit der Schlagdistanz jedes Züchters verglichen. Die dadurch errechnete Durchschnittsgeschwindigkeit entscheidet über Sieg oder Niederlage. Ein Drittel aller zum Flug eingesetzten Tauben ist „preisberechtigt“, d.h. sie erringt eine Punktzahl, die später in der Wertung der besten Tauben der Saison eine wichtige Rolle spielt. Diese sogenannten „AS-Punkte“ werden in gleichen Schritten von 100,00 Punkten abwärts an die Preistauben vergeben. Am Ende der Saison, nach 12 oder 13 Flügen, werden die errungen Preise mit ihren Kilometern sowie die Punktzahlen der 5 besten Tauben eines Züchters zusamengezählt. Der Züchter mit den meisten Preiskilometern und Punkten gewinnt die Meisterschaft.

 

Weitere Informationen finden sie auf der Homepage des Verbandes deutscher Brieftaubenzüchter